Archive for Februar 2008

Fast-Food-Restaurant

Das Fast-Food-Restaurant ist ein Selbstbedienungsrestaurant, hier liegt der Fokus auf schnelle Bedienung und meist auch auf schnellen Verzehr des erworbenen Essens. Das Konzept hat seinen kulturellen Ursprung in den Vereinigten Staaten. Der Großteil der Fast-Food-Restaurants ist rechtlich wirtschaftlich abhängig von regional bis global operierenden Handelsorganisationen oder Franchise-Ketten. Selbstbedienung bedeutet, dass die Produkte nicht an den Platz serviert werden, der Konsument muss hingegen diese an einer Theke abholen. Der Begriff Fast-Food-Restaurant bedeutet soviel wie „Schnellrestaurant“, was jedoch nicht unbedingt dazu führt, dass man hier schneller bedient wird.

Zu den typischen Eigenschaftsmerkmalen eines Fast-Food-Restaurants gehören folgende Punkte

1) Es handelt sich um eine so genannte Systemgastronomie. Dies bedeutet, dass das Essen, das Möbliar, die Maschinen sowie Arbeitsabläufe strikt standardisiert sind.

2) Der Funktionsbereich in einem Bereich zentriert und besteht aus einer Bedientheke samt mehreren Kassen.  Hinter dem Verkaufbereich liegt die Küche zum Zubereiten des Essens.

3) Der Lohn der Mitarbeiter ist in der Regel sehr gering, es handelt sich größtenteils um Hilfskräfte. Die Mitarbeiter tragen in der Regel Geschäftsuniformen.

4) Die Automatisierungsgrad der Maschinen ist enorm hoch. Dies bedeutet sehr geringe Qualifikationsanforderungen für die Mitarbeiter und geringe Einarbeitungszeiten für neu eingestellte.

5) Die Essens-Produkte werden in genormten Einwegverpackungen verkauft. Zum trotze sie in der Regel unmittelbar vor Ort verspeist werden. Früher bestanden die Verpackungen aus Plastik, mittlerweile ist dies jedoch nicht mehr der Fall. Heutzutage sind die Packungen fast alle aus Papier oder Pappe, was natürlich viel umweltfreundlicher ist.

6) Die Speisen müssen in der Küche nicht mehr eine „normale“ zubereitet werden, sondern nur teilweise kurz erhitzt und nach dem Baukastensystem zusammengesetzt werden.

Add comment Februar 13, 2008

Der Kaffee und seine Macht

Im Äthiopischen Hochland liegt die Region Kaffa; hier findet der Kaffee seinen Ursprung. Kaffee ist überall auf der Welt ein beliebtes Getränk, in Deutschland ist Kaffee sogar das meist getrunkene. Im letzten Jahr wurden hier zu Lande mehr als 150 Liter des schwarzen Trunks Pro-Kopf zu sich genommen. Es ist klar, bei solchen Mengen ist Kaffe längst ein enorm wichtiges Handelgut geworden. Kaffee ist hinter den Energierohstoffen eines der wichtigsten Handelsgüter überhaupt. Der Verbrauch an Rohkaffee ist in den letzten 25 Dekaden enorm gestiegen. Im Jahre 1750 lag der Verbrauch gerade einmal bei 600.000 Sack, stieg in den folgenden zweihundert Jahren auf über 35 Millionen und liegt heute sogar bei über 130 Millionen.

Aber warum hat das Kaffeegetränk so eine Entwicklung genommen, wo liegt das Geheimnis des Kaffees? Die Gründe liegen auf der Hand und sind recht einfach gestrickt: Der Kaffee stimuliert den Menschen auf zwei unterschiedlichen Schienen, auf einer funktionalen und auf einer emotionalen. Der funktionale Charakter besteht in seiner anregenden Wirkung, der Kaffee bringt einen sozusagen in Tag. Frei nach dem Motto: Falls Milch müde Männer nicht munter macht, macht es der Kaffee ganz bestimmt. Wie gesagt, Kaffee wirkt auch auf einer emotionalen Ebene, denn für viele ist er mit seinen mannigfaltigen Aromastoffen purer Genuss für Gaumen und Seele.

Der Kaffee stärkt den Menschen nicht nur als Individuum, sondern ebenso als Kollektiv. Denn Kaffee führt Menschen zusammen, der Kaffee gehört zu unserer Kultur und unseren Ritualen. Kaffeetrinken ist ein Teil des täglichen Lebens, der sich in vielen unterschiedlichen Facetten äußern kann – „…heute bin ich mit den Kommilitonen zum Kaffeetrinken verabredet.“ oder „…am Wochenende sind wir bei Oma und Opa zu „Kaffee und Kuchen“ eingeladen.“

Ein weiteres Kapitel des Kaffees ist der „coffee-to-go“-Trend, maßgeschneidert für alle, die nur wenig Zeit haben, aber trotzdem nicht auf ihr „heiß“-geliebtes Getränk verzichten mögen.

Add comment Februar 5, 2008


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