Der Kaffee und seine Macht
Februar 5, 2008
Im Äthiopischen Hochland liegt die Region Kaffa; hier findet der Kaffee seinen Ursprung. Kaffee ist überall auf der Welt ein beliebtes Getränk, in Deutschland ist Kaffee sogar das meist getrunkene. Im letzten Jahr wurden hier zu Lande mehr als 150 Liter des schwarzen Trunks Pro-Kopf zu sich genommen. Es ist klar, bei solchen Mengen ist Kaffe längst ein enorm wichtiges Handelgut geworden. Kaffee ist hinter den Energierohstoffen eines der wichtigsten Handelsgüter überhaupt. Der Verbrauch an Rohkaffee ist in den letzten 25 Dekaden enorm gestiegen. Im Jahre 1750 lag der Verbrauch gerade einmal bei 600.000 Sack, stieg in den folgenden zweihundert Jahren auf über 35 Millionen und liegt heute sogar bei über 130 Millionen.
Aber warum hat das Kaffeegetränk so eine Entwicklung genommen, wo liegt das Geheimnis des Kaffees? Die Gründe liegen auf der Hand und sind recht einfach gestrickt: Der Kaffee stimuliert den Menschen auf zwei unterschiedlichen Schienen, auf einer funktionalen und auf einer emotionalen. Der funktionale Charakter besteht in seiner anregenden Wirkung, der Kaffee bringt einen sozusagen in Tag. Frei nach dem Motto: Falls Milch müde Männer nicht munter macht, macht es der Kaffee ganz bestimmt. Wie gesagt, Kaffee wirkt auch auf einer emotionalen Ebene, denn für viele ist er mit seinen mannigfaltigen Aromastoffen purer Genuss für Gaumen und Seele.
Der Kaffee stärkt den Menschen nicht nur als Individuum, sondern ebenso als Kollektiv. Denn Kaffee führt Menschen zusammen, der Kaffee gehört zu unserer Kultur und unseren Ritualen. Kaffeetrinken ist ein Teil des täglichen Lebens, der sich in vielen unterschiedlichen Facetten äußern kann – „…heute bin ich mit den Kommilitonen zum Kaffeetrinken verabredet.“ oder „…am Wochenende sind wir bei Oma und Opa zu „Kaffee und Kuchen“ eingeladen.“
Ein weiteres Kapitel des Kaffees ist der „coffee-to-go“-Trend, maßgeschneidert für alle, die nur wenig Zeit haben, aber trotzdem nicht auf ihr „heiß“-geliebtes Getränk verzichten mögen.
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